PK 164 +31.1 (Jones-Emberson 1) im Luchs

Das Innere von PK 164 +31.1 leuchtet relativ stark im Licht des zweifach ionisierten Wasserstoffs. Deshalb habe ich eine Aufnahme dieses Planetarischen Nebels mit dem [OIII]-Filter gemacht und diese mit der Hα-Aufnahme aus 2011 zu einer Falschfarbenaufnahme kombiniert. Der Zentralstern ist jetzt gut zu sehen und leuchtet türkis, weil ich die [OIII]-Aufnahme in den Grün- und Blaukanal verteit habe.

Datum: 03.04.15, 22:22h MESZ

Optik: f=750 mm f/5,4

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an 90mm f/5,6

Gesamtbelichtungszeit: 90 min (Einzelbilder: 600 Sekunden)

Kamera: Atik 460EX

Filter: 12nm [OIII] von Astronomik

 

PK 164 +31.1 ist ein sehr lichtschwacher, aber dafür ausgedehnter Planetarischer Nebel, der auch nach den Namen seiner Entdecker als Jones-Emberson 1 bekannt ist. Der Nebel leuchtet vor allem im Licht des ionisierten Wasserstoffs, weshalb ich ihn dieses Mal durch einen Hα-Filter aufgenommen habe, um den Kontrast zu erhöhen. Die Transparenz des Himmels war wieder nicht optimal, so daß eine längere Belichtungszeit der Aufnahme gut getan hätte.

PK 164 +31.1 hat eine weitestgehende punkt- und achsensymmetrische Form. Seine äußere Gestalt erscheint rund, hat aber einen ungleichmäßig dicken Rand, so daß das dunklere Innere einer Acht oder Eieruhr ähnelt. Der Rand ist zudem ungleichmäßig hell. Im Nordosten (auf dem Bild links oben) ist er am dunkelsten. Das gesamte Erscheinungsbild läßt auf eine komplexe Entstehungsgeschichte schließen. Möglicherweise ist der Nebel in Wirklichkeit wie ein Doppelkonus geformt, in den wir schräg hineinblicken. Der Zentralstern ist der einzeln stehende Stern in seiner Mitte. Da es sich um einen Weißen Zwerg mit einer sehr hohen Oberflächentemperatur handelt, leuchtet er besonders im blauen und ultravioletten Licht. Durch den Hα-Filter ist er kaum zu sehen, war vor allem im Vergleich zur rotgefilterten Aufnahme (s. unten) auffällt. Bei diesem Vergleich fällt auch auf, daß sich im Licht der Wasserstofflinie eine weitere Gasschale vor allem im Nordosten (links oben) andeutet.

PK 164 +31.1 steht mit seiner Position im Sternbild Luchs weitab der Milchstraße und mitten in einer Gegend, die von Galaxien wimmelt. So verwundert es nicht, daß etliche Galaxien, wie die in Kantenlage befindlichen Spiralgalaxien links und rechts vom Planetarischen Nebel, auf dem Bild zu finden sind. Sogar die diffusen Flecke innerhalbd es Rings des Planetarischen Nebels sind Hintergrundgalaxien, die durch die dünnen Gasmassen des Nebels hindurchscheinen.

Datum: 22.02.11, 22:11h MEZ

Optik: f=1180 mm f/5,0

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an C5 f/10

Gesamtbelichtungszeit: 90 min (Einzelbilder: 600 Sekunden)

Kamera: Atik 314L

Filter: 6nm Hα von Astronomik

 

PK 164 +31.1 ist ein sehr lichtschwacher, aber dafür ausgedehnter Planetarischer Nebel, der auch nach den Namen seiner Entdecker als Jones-Emberson 1 bekannt ist. Der Zentralstern ist der einzeln stehende Stern in seiner Mitte. Der Nebel leuchtet vor allem im Licht des ionisierten Wasserstoffs, weshalb ich ihn durch einen Rotfilter aufgenommen habe, um den Kontrast zu erhöhen. Die Transparenz des Himmels war leider nicht optimal, so daß eine längere Belichtungszeit der Aufnahme gut getan hätte.

PK 164 +31.1 hat eine weitestgehende punkt- und achsensymmetrische Form. Seine äußere Gestalt erscheint rund, hat aber einen ungleichmäßig dicken Rand, so daß das dunklere Innere einer Acht oder Eieruhr ähnelt. Der Rand ist zudem ungleichmäßig hell. Im Nordosten (auf dem Bild links oben) ist er am dunkelsten. Das gesamte Erscheinungsbild läßt auf eine komplexe Entstehungsgeschichte schließen. Möglicherweise ist der Nebel in Wirklichkeit wie ein Doppelkonus geformt, in den wir schräg hineinblicken.

PK 164 +31.1 steht mit seiner Position im Sternbild Luchs weitab der Milchstraße und mitten in einer Gegend, die von Galaxien wimmelt. So verwundert es nicht, daß etliche Galaxien, wie die in Kantenlage befindlichen Spiralgalaxien links und rechts vom Planetarischen Nebel, auf dem Bild zu finden sind. Sogar die diffusen Flecke innerhalbd es Rings des Planetarischen Nebels sind Hintergrundgalaxien, die durch die dünnen Gasmassen des Nebels hindurchscheinen.

Datum: 03.03.10, 20:35h MEZ

Optik: f=1180 mm f/5,0

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an C5 f/10

Gesamtbelichtungszeit: 60 min (Einzelbilder: 300 Sekunden)

Kamera: Atik 314L

Filter: R aus Astronomik IIc RGB-Filtersatz

 

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