vdB 142 in IC 1396 im Kepheus

Das nebenstehende Bild ist ein Komposit aus der älteren Aufnahme von 2010 und einer neuen, höher aufgelösten Aufnahme aus 2014. An verschiedenen Stellen sind kleine Dunkelwolken, sogenannte Globulen, eingelagert. In ihnen entstehen wahrscheinlich gerade neue Sterne.

Beim Klick ins Bild oder hier ist die neue Aufnahme aus 2014 in voller Größe erreichbar.

Bild 2

Datum: 03.10.14, 22:14h MESZ

Optik: f=750 mm f/5,4

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N am 90mm f/5,6

Gesamtbelichtungszeit: 90 min (Einzelbilder: 600 Sekunden)

Kamera: Atik 460EX

Filter: 6nm H-alpha von Astronomik

Bild 1

Datum: 22.08.10, 02:17h MESZ

Optik: f=500 mm f/5,6

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an C5 f/10

Gesamtbelichtungszeit: 60 min (Einzelbilder: 600 Sekunden)

Kamera: Atik 314L

Filter: 6nm H-alpha Filter von Astronomik

 

IC 1396 ist ein großer Wasserstoffemissionsnebel mit eingelagerten Dunkelwolken. vdB 142 ist eine davon. Ihr Rand leuchtet teilweise etwas heller, weil dort die Dichte das Gasnebels und damit die Anzahl der leuchtenden Atome sprunghaft ansteigt. Es handelt sich dabei um Ionisationsfronten. Aber auch ober- und unterhalb von vdB 142 sind weitere Dunkelnebel und Ionisationsfronten zu sehen.

Diese Aufnahme mit dem neuen Refraktor mit moderater Brennweite zeigt vdB 142 in seiner Gesamtheit.

Datum: 22.08.10, 02:17h MESZ

Optik: f=500 mm f/5,6

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an C5 f/10

Gesamtbelichtungszeit: 60 min (Einzelbilder: 600 Sekunden)

Kamera: Atik 314L

Filter: 6nm H-alpha Filter von Astronomik

 

Die Aufnahme ist mein erster Versuch, diesen Wasserstoffemissionsnebel mit meiner neuen CCD-Kamera und einen H-alpha Filter durch das C9.25 aufzunehmen. Das Objekt ist so groß, daß ich ein Mosaik aus zwei Aufnahmen erstellt habe, um auch den ebenso interessanten westlichen Teil noch etwas zu zeigen. Die volle Auflösung ist durch das Klicken auf das Bild oder hier zu sehen.

Interessant ist der Vergleich dieser Aufnahme mit der untenstehenden, mit gleichem Gerät und gleicher Brennweite durch einen Rotfilter belichteten Aufnahme. Bemerkenswert ist nicht so sehr, daß einige Nebelstrukturen deutlicher oder überhaupt erst sichtbar werden, sondern wie viele Sterne plötzlich nicht mehr sichtbar sind!

Datum: 29.07.10, 02:44h MESZ und 31.07.10, 02:10h MESZ

Optik: f=1180 mm f/5,0

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an C5 f/10

Gesamtbelichtungszeit: 70+90 min (Einzelbilder: 600 Sekunden)

Kamera: Atik 314L

Filter: 6nm H-alpha Filter von Astronomik

 

Die Aufnahme ist mein erster Versuch, Wasserstoffemissionsnebel mit meiner neuen CCD-Kamera aufzunehmen. Da ich keinen H-alpha Filter besitze, habe ich die Aufnahme zur Kontraststeigerung durch den Rotfilter des RGB-Filtersatzes gemacht. Das Objekt verdient wesentlich längere Belichtungszeiten der Einzelbilder.

Datum: 07.08.09, 03:53h MESZ

Optik: f=1180 mm f/5,0

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an C5 f/10

Gesamtbelichtungszeit: 39 min (Einzelbilder: 180 Sekunden)

Kamera: Atik 314L

Filter: R aus Astronomik IIc RGB-Filtersatz

 

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