M 74 mit SN2013ej in den Fischen

Diese Aufnahme und die frühere vom 02.08.13 belegen schön den Helligkeitsabfall der Supernova in den acht Wochen dazwischen. Der Vergleichsstern 1 ist deutlich heller als der Vergleichsstern 2. SN2013ej hat die gleiche Helligkeit wie Vergleichsstern 2. Die Supernova ist damit nur noch 13,6mag hell.

Diese Aufnahme entstand bei miserabler Luftunruhe, so daß das Ergebnis trotz drei Minuten Belichtungszeit der Einzelbilder sehr bescheiden ist. Zum Nachweis der Supernova reicht die Qualität dennoch.

Datum: 28.09.09, 00:30 MESZ

Optik: f=750 mm f/5,4

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N am an 90mm f/5,6

Gesamtbelichtungszeit: 45 min (Einzelbilder: 180 Sekunden)

Kamera: Atik 460EX

Am 25.07.13 entdeckte ein Supernovasuchprogramm eine Supernova in der Spiralgalaxie M 74. Ein paar Tage später erreichte die Supernova am 30.07.13 ihre maximale Helligkeit von 12,4 mag. Zum Zeitpunkt meiner Aufnahme, drei Tage danach, war die Helligkeit noch nicht abgefallen. Die SN2013ej ist vom Typ IIP, bei dem ein massereicher Stern einen Kernkollaps erleidet und seine äußere Hülle explosionsartig fortschleudert. Der Kern kollabiert zu einem Neutronenstern oder, wenn die Masse ausreicht, zu einem stellaren Schwarzen Loch. Das P in der Typbezeichnung gibt an, daß die Lichtkurve während des Abfalls ein Plateau aufweist. Die Helligkeit der Supernova nimmt also nach Erreichen des Maximalwerts nicht stetig ab, sondern bleibt an einer bestimmten Stelle der Lichtkurve für einige Zeit konstant, bevor sie dann weiter abfällt.

Diese Aufnahme und die spätere vom 28.09.13 belegen schön den Helligkeitsabfall der Supernova in den acht Wochen dazwischen. Der Vergleichsstern 1 ist deutlich heller als der Vergleichsstern 2. SN2013ej hat die gleiche Helligkeit wie Vergleichsstern 1.

Diese Aufnahme entstand in der beginnenden Dämmerung, weswegen die Belichtungszeit der Einzelbilder auf eine Minute beschränkt wurde.

Datum: 02.08.13, 03:55h MESZ

Optik: f=750 mm f/5,4

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N am an 90mm f/5,6

Gesamtbelichtungszeit: 8 min (Einzelbilder: 60 Sekunden)

Kamera: Atik 460EX

 

M 74 ist eine schöne Spiralgalaxie, bei der wir fast senkrecht auf die Scheibe sehen. Allerdings ist der Kern sehr klein und die Scheibe hat eine geringe Flächenhelligkeit, die auch bei etwa 80 Minuten Gesamtbelichtungszeit noch nicht ausreichend über das Grundrauschen hinauskommt. Dennoch kann man die Spiralarme und die darin eingelagerten HII- und Sternenhaufen deutlich als helle Flecke sehen. Ihr Farbunterschied (rot und blau) kommt auf der Schwarzweißaufnahme leider nicht heraus.

Auch dieses Jahr waren die Bedingungen nicht sehr günstig, und ich konnte M 74 nur mühsam aus einem milchigen Untergrund herausschälen. Das Bild ist zwar insgesamt viel besser geworden als das alte Watec-Bild, doch ist die Galaxie immer noch sehr verrauscht.

Datum: 23.08.09, 03:23h und 19.09.09, 01:42 MESZ

Optik: f=1180 mm f/5,0

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N am C5 f/10

Gesamtbelichtungszeit: 30 + 51 min (Einzelbilder: 180 Sekunden)

Kamera: Atik 314L

 

Dies ist mein erster und einziger Versuch, M 74 mit der Watec CCTV-Kamera abzulichten. Bedingt durch die südliche Position und den häufigen horizontnahen Dunst ergaben sich in den ganzen folgenden Jahren keine guten Bedingungen, um einen neuen Versuch zu wagen. (Ausschnitt)

Datum: 15.08.04, 03.08h MESZ

Optik: f=1480 mm f/6,3

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 30 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT 120-N

 

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