M 13 (Kugelsternhaufen im Herkules)

Diese Aufnahme ist eine der ersten Testaufnahmen mit der neuen CCD-Kamera am 140mm Refraktor mit dem Riccardi Reducer, um die Größe des Bildfelds und das Auflösungsvermögen von Details in den Objekten zu untersuchen. Das Bildfeld ist trotz längerer Brennweite genauso groß wie seinerzeit bei der Aufnahme mit der Watec-Kamera durch den 100mm Pentax Refraktor mit nur 400mm Brennweite (siehe weiter unten).

Die hohe Dynamik der Kamera macht es möglich, den Kern von M 13 und die Galaxien im Hintergrund gleichzeitig darzustellen, ohne daß die einen zu hell werden und die anderen aus dem Dunkel nicht herauskommen.

Das Bild ist auf 50% seiner Größe verkleinert. Die volle Auflösung ist beim Klick auf das Bild oder hier zu finden.

Datum: 26.05.12, 02:16h MESZ

Optik: f=750 mm f/5,4

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an 90mm f/5,6

Gesamtbelichtungszeit: 60 min (Einzelbilder: 180 Sekunden)

Kamera: Atik 460EX

M 13 ist der größte, hellste und bekannteste Kugelsternhaufen des Nordhimmels. Diese Aufnahme ist ein schneller Versuch einer Farbaufnahme. Da die Sterne in M13 sehr hell sind, reichen schon 60 Sekunden Belichtungszeit pro Farbkanal, um die Farben schön darzustellen, ohne daß das Zentrum überbelichtet wird. Es mag überraschen, daß Kugelsternhaufen so viele blaue Sterne enthalten, wo sie doch typischerweise über 10 Milliarden Jahre alt sind. Solche Lebensdauern erreichen nur gelborangene bis rote Zwergsterne. Die Lösung dieses Rätsels ist, daß es wegen der hohen Sterndichte häufiger vorkommt, daß zwei Zwergsterne miteinander verschmelzen, wodurch sie eine höhere Masse haben und dann blau leuchten können.

Sehr hübsch ist, daß die Spiralgalaxie IC 4617 am oberen Bildrand noch auf das Bild paßte. Rechts neben M 13 gibt es eine weitere, jedoch anonyme Galaxie, als diffuser Fleck mit rötlichem Kern. Sie befindet sich oberhalb des hellen Sterns am rechten Bildrand und ungefähr auf halbem Wege zu dem Pärchen, bestehend aus einem orangenen und einem blauen Stern.

Datum: 03.05.11, 03:08h MESZ

Optik: f=1225 mm f/5,2

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N am C5 f/10

Gesamtbelichtungszeit: 21+20+21 min (Einzelbilder: 60 Sekunden)

Kamera: Atik 314L

Filter: RGB, Astronomik Typ 2c

M 13 ist der größte, hellste und bekannteste Kugelsternhaufen des Nordhimmels. Diese Aufnahme ist eine der ersten Testaufnahmen mit meiner neuen CCD-Kamera. Die schwarzen Ringe unten links wurden von Staubpartikeln auf dem Einschraubfilter verursacht. Mich hat vor allem die Dynamik der Kamera überrascht, die das Ausbrennen des Zentrums, wie ich es von der Watec CCTV-Kamera gewohnt war, vermeidet und gleichzeitig die schwachen Sterne im Außenbereich schön darstellt. Angenehm überrascht war ich auch davon, daß meine Montierung 30 Sekunden lange Aufnahmen ohne Nachführung auf einen Stern ermöglichte.

Das nebenstehende Bild ist auf die Hälfte der Auflösung verkleinert. Die volle Auflösung sehen Sie hier.

Datum: 02.05.09, 02:28h MESZ

Optik: f=1200 mm f/5,1

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 14 min (Einzelbilder: 30 Sekunden)

Kamera: Atik 314L

Diese Aufnahme zeigt M 13 in seiner Umgebung mit den Galaxien NGC 6207 und IC 4617 und wurde mit einem geliehenen 100mm-Refraktor Pentax SDUF-II gemacht. Diese Gerätekombination ermöglicht Aufnahmen mit fast 60' x 45' großen Feldern bei hoher Lichtstärke.

Datum: 19.04.09, 03:18h MESZ

Optik: f=400 mm f/4,0

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 34 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT 120-N

Diese Aufnahme ist ein Komposit aus Bildern mit je 10 Sekunden Belichtungszeit und Bildern mit je 2,54 Sekunden Belichtungszeit, weil bei 10 Sekunden Belichtungszeit der Kernbereich schon völlig überbelichtet war. Wegen der Größe dieses Kugelhaufens wurde ein Mosaik aus 2 x 2 Aufnahmen angefertigt, das M 13 in seinem Umfeld zeigt. Oben links ist sogar die kleine Galaxie IC 4617 zu sehen.

Leider ist mir bei der Planung der Aufnahmen ein Rechenfehler unterlaufen, so daß mir für zwei der vier Felder weniger Belichtungszeit blieb, um nicht mit den Belichtungen in die Morgendämmerung zu geraten. Trotzdem ist das Ergebnis sehenswert. Das nebenstehende Bild ist auf die Hälfte der Auflösung verkleinert. Die volle Auflösung sehen Sie hier.

Datum: 26.03.07, 04:10h MESZ

Optik: f=1410 mm f/6,0

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 2 x 26 min + 2 x 12,5 min (Einzelbilder: 10 Sekunden) + 7,5 min (Einzelbilder: 2,54 Sekunden)

Kamera: Watec WAT 120-N

Diese Aufnahme ist ein Komposit aus Bildern mit je 10 Sekunden Belichtungszeit und Bildern mit je 2,54 Sekunden Belichtungszeit, weil bei 10 Sekunden Belichtungszeit der Kernbereich schon völlig überbelichtet war. Sehr tiefe Aufnahmen von M 13 zeigen, daß dieser Kugelsternhaufen noch viel größer ist als er auf diesem Bild erscheint. Und der Sternhaufen ist bereits auf diesem Bild wegen der Größe des CCD-Chips an zwei Seiten beschnitten worden. (Ausschnitt)

Datum: 28.05.04, 23:45h MESZ

Optik: f=1480 mm f/6,3

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 24 min (Einzelbilder: 10 Sekunden) + 9 min (Einzelbilder: 2,54 Sekunden)

Kamera: Watec WAT 120-N

Diese Aufnahme wurde mit der Mintron-Kamera gemacht, die maximal 2,54 Sekunden je Bild belichten kann. Trotz ihrer etwas höheren Empfindlichkeit reicht die Belichtungszeit nicht annähernd aus, um den gleichen Haufeneindruck wie das obere Bild mit der Watec hervorzurufen. (Ausschnitt)

Datum: 20.09.03, 22:10h MESZ

Optik: f=1480 mm f/6,3

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 25 min (Einzelbilder: 2,54 Sekunden)

Kamera: Mintron 12V1C-EX

 

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