M 42 (Großer Orionnebel) und M 43 (links oben)

M 42 ist der hellste Nebelkomplex am Wintersternhimmel und bereits mit dem bloßen Auge zu erkennen. Die Details seiner Nebelstrukturen werden schon in kleinen und mittleren Teleskopen visuell sichtbar. Auf tiefen Fotografien und CCD-Aufnahmen kommt die ganze Pracht zur Geltung.

Die vorliegende Aufnahme war ein Experiment, bei dem ich ein Mosaik durch Abfahren des Nebels und Zusammensetzen des Gesamtbilds mit Hilfe eines Stackprogramms erzielen wollte. Das Ganze erwies sich, weil nicht sorgfältig genug geplant, hinterher als schwieriger als erwartet, gelang dann aber doch mit einem Mehraufwand, der durch eine bessere Planung der Aufnahmestrategie vermeidbar gewesen wäre.

Da das ganze ein Versuch sein sollte, habe ich nicht noch weitere Aufnahmen des ausgebrannten Zentrums, in dem die den Nebel anregenden Sterne des Trapeziums stehen, mit kürzeren Belichtungstzeiten gemacht, bei denen auch das Zentrum sehr viel detailreicher abgebildet worden wäre. Das ist beim nächsten Mal unbedingt nachzuholen. Die Aufnahme entstand übrigens einen Tag vor Vollmond und wurde auf 50% der Originalgröße verkleinert.

Datum: 05.03.04, 22.29h MEZ

Optik: f=1480 mm f/6,3

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 30 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT 120-N

 

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