M 27 (Hantel-Nebel) im Füchschen

M 27 ist nicht nur einer der bekanntesten und hellsten Planetarischen Nebel am Nordhimmel, sondern auch einer mit einem großen Halo, der im Licht des ionisierten Wasserstoffs und Sauerstoffs schwach leuchtet. Die obige Aufnahme ist ein Falschfarbenbild durch einem H-alpha Filter (rot) und einen OIII Filter (grün und blau), das die unterschiedliche Verteilung und Intensität von ionisiertem Wasserstoff und zweifach ionisiertem Sauerstoff eindrucksvoll zeigt.

Der Helligkeitsunterschied zwischen dem Zentralgebiet und dem Halo ist sehr groß, und ich bin froh, daß es mir nicht gelungen ist, beide gleichzeitig hell und differenziert darzustellen. Es fällt auf, daß der Halo nicht gleichmäßig rund um den Nebel zu sehen ist, sondern eigentlich nur einen Halbkreis im Norden bildet. Südlich von M 27 leuchtet nur an einer Stelle ein kleiner Fetzen vom Halo auf. Da der Halo von Gas stammt, das der sterbende Stern in seiner Riesenphase aus seiner Atmospäre weggeblasen hat, muß dieser Massenverlust stark asymmetrisch verlaufen sein.

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Datum: 26.07.12, 23:31h MESZ und 11.08.12, 22:36h (H-alpha) und 12.08.12, 00:27h (OIII) MESZ

Optik: f=750 mm f/5,4

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an 90mm f/5,6

Gesamtbelichtungszeit: 120+100 min (H-alpha) und 140 min (OIII) (Einzelbilder: 600 Sekunden)

Kamera: Atik 460EX

Filter: 6nm H-alpha und 13nm OIII Filter von Astronomik

M 27 ist nicht nur einer der bekanntesten und hellsten Planetarischen Nebel am Nordhimmel, sondern auch einer mit einem großen Halo, der im Licht des ionisierten Wasserstoffs und Sauerstoffs schwach leuchtet. Die meisten Aufnahmen von M 27 zeigen nur den hellen zentralen Nebelkomplex mit den Ohren bzw. Flügeln zu beiden Seiten. Der Halo zeigt sich erst bei sehr langen Belichtungsreihen. Deshalb bot er sich für einen Versuch mit meiner neuen Atik-Kamera und einem H-alpha Filter an.

Der Helligkeitsunterschied zwischen dem Zentralgebiet und dem Halo ist sehr groß, und ich bin froh, daß es mir nicht gelungen ist, beide gleichzeitig hell und differenziert darzustellen. Es fällt auf, daß der Halo nicht gleichmäßig rund um den Nebel zu sehen ist, sondern eigentlich nur einen Halbkreis im Norden bildet. Südlich von M 27 leuchtet nur an einer Stelle ein kleiner Fetzen vom Halo auf. Da der Halo von Gas stammt, das der sterbende Stern in seiner Riesenphase aus seiner Atmospäre weggeblasen hat, muß dieser Massenverlust stark asymmetrisch verlaufen sein.

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Datum: 26.07.12, 23:31h MESZ und 11.08.12, 22:36h MESZ

Optik: f=750 mm f/5,4

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an 90mm f/5,6

Gesamtbelichtungszeit: 120+100 min (Einzelbilder: 600 Sekunden)

Kamera: Atik 460EX

Filter: 6nm H-alpha Filter von Astronomik

M 27 ist nicht nur einer der bekanntesten und hellsten Planetarischen Nebel am Nordhimmel, sondern auch einer der buntesten. Deshalb bot er sich für den ersten Versuch einer RGB-Farbaufnahme mit meiner neuen Atik-Kamera und RGB-Farbfiltern an. Das Ergebnis ist noch nicht optimal, aber schon ansehnlich und von den Farben her recht schön geworden. Leider hat sich eine kleine Bildfelddrehung eingeschlichen, die eine exakte Positionierung der drei RGB-Aufnahmen unmöglich machte und nicht alle Sterne exakt zur Deckung bringt. Einige Sterne haben deshalb einen einseitigen Farbsaum.

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Datum: 05.08.09, 22:20h-01:00h MESZ

Optik: f=1180 mm f/5,0

Nachführung: TVGuider mit Watec 120N an C5 f/10

Gesamtbelichtungszeit: 90 min, 3 Aufnahmen à 30 min (Einzelbilder: 180 Sekunden)

Kamera: Atik 314L

Filter: RGB, Astronomik Typ 2c

M 27 ist nicht nur einer der hellsten Planetarischen Nebel am Nordhimmel, sondern auch einer der buntesten. Deshalb bot er sich an für das Experiment einer RGB-Farbaufnahme mit normalen Farbfiltern, die eigentlich für die Planetenbeobachtung gedacht sind. Die Bandbreite der verwendeten Farbfilter ist größer als der von regulären RGB-Filtern für die CCD-Astrofotografie. deswegen überlappen sie sich zum Teil deutlich. Der Blaufilter ist eigentlich ein Blaugrünfilter und der Grünfilter eher ein Gelbgrünfilter. Dafür ist der Rotfilter ein Rotorangefilter. Dennoch ist das Ergebnis in meinen Augen erstaunlich gut geworden. Und über die richtigen Farben der Himmelsobjekte läßt sich ja bekanntermaßen trefflich streiten. Ich habe bei dieser Aufnahme die Farbgewichtung so gewählt, daß der Hintergrund ein möglichst neutrales Dunkelgrau ist.. (Ausschnitt)

Datum: 05.09.05, 22:04h-23:51h MESZ

Optik: f=1480 mm f/6,3

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 93 min, 3 Aufnahmen à 31 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT 120-N

Rot: Filter 23A; Grün: Filter 11; Blau: Filter 80A.

M 27 ist einer der bekanntesten und hellsten Planetarischen Nebel am Nordhimmel. Kaum ein Mensch würde das Sternbild Füchslein (lat. Vulpecula) kennen, wenn nicht dieses Showobjekt in ihm beheimatet wäre. Visuell und auf vielen Aufnahmen erscheinen meist nur die eieruhrförmigeen hellsten Partien, aber M 27 hat noch seitliche Flügel, die hauptsächlich im Licht der Wasserstofflinie leuchten. Man vergleiche dazu die Kleinbildaufnahme. (Ausschnitt)

Datum: 29.05.04, 02:34h MESZ

Optik: f=1480 mm f/6,3

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 30 min (Einzelbilder: 10 Sekunden)

Kamera: Watec WAT 120-N

Durch ein nicht optimales Flatfield ist der Hintergrund leider nicht gleichmäßig dunkel.

Die Mintron-Kamera kann die hellsten Partien dieses Planetarischen Nebels schon sehr schön strukturiert darstellen, wohingegen die lichtschwächeren Flügel nur angedeutet werden. (Ausschnitt)

Datum: 14.09.03, 21.47h MESZ

Optik: f=1480 mm f/6,3

Nachführung: keine

Gesamtbelichtungszeit: 15 min (Einzelbilder: 2,54 Sekunden)

Kamera: Mintron 12V1C-EX

Durch ein nicht optimales Dunkelbild und den starken Helligkeitsgradienten des Mintronbilds ist der Hintergrund leider nicht gleichmäßig dunkel.

 

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